Long-Covid: Warum macht es Sinn, sich psychotherapeutische Hilfe zu holen?

Stellen Sie sich Fragen wie:

  • Wie kann ich die neuen Lebenssituation akzeptieren?
  • Wann kann ich wieder ohne Frustration oder Sorgen in den Tag starten?
  • Warum bereitet es mir so größte Mühe, optimistisch in die Zukunft zu blicken?
  • Werde ich diese plötzliche Angst jemals wieder los? 
  • Was, wenn noch mehr Verzweiflung aufkommt?


Sich Hilfe zu holen macht Sinn, weil es nicht einfach ist, diesen neuen gesundheitlichen Zustand zu akzeptieren und damit zurechtzukommen. 

Es bedarf eines starken Willens und einer weiteren Kraftanstrengung, sich genau jetzt auch noch um die eigene psychische Gesundheit zu kümmern. Dennoch ist es wichtig, psychische Belastungssymptome und Leidenszustände nicht zu ignorieren. Diese können sowohl bei Betroffenen wie auch deren Angehörigen entstehen.


Psychische Belastungen durch Long-Covid

Früher, das war vor der Covid-19 Infektion. Beginnt Ihre Geschichte auch so?

Nun ist vieles anders, fällt plötzlich schwer oder ist überhaupt nicht mehr bewältigbar. Körperliche Anstrengungen, sportliche Aktivitäten oder einfach mehrere Stockwerke auf einmal zu gehen, ist nicht realisierbar. 

Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen erschweren die Bewältigung beruflicher, schulischer oder studentischer Aufgaben. Es folgen Existenzängste durch einen möglichen Jobverlust oder Sorgen, die Schule oder das Studium nicht mehr bewältigen zu können.

Was kommt noch hinzu? Es ist doch schon genug und manches auch zu viel. 

Sorgen, Frustration und Ungeduld machen sich breit. Was verlässlich da ist, ist eine Sehnsucht nach dem bisher gewohnten Leben. Wenn da nicht auch noch ein ständiges Gedankenkreisen und erste depressive Verstimmungen wären. 

In der Familie oder Partnerschaft sind Probleme entstanden, die es ernst zu nehmen gilt. Wie kommen Familie oder Angehörige mit Ihrer Erkrankung zurecht? Auch für diese hat sich eine neue Lebensrealität eingestellt.

Holen Sie sich Hilfe, wenn Sie das Gefühl haben, dass alles zu viel wird oder Teile aus dieser Geschichte auch auf Sie zutreffen.

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Psychotherapie: Was ich bei Long-Covid für Sie tun kann.

Unsere gemeinsame Arbeit kann sich von Clearinggesprächen bis zu kurzer oder längerer therapeutischer Arbeit erstrecken.

Sie entscheiden, was für Sie im Moment hilfreich und sinnvoll ist und was Sie bewältigen können. Wenn Sie derzeit keine ganze Therapieeinheit durchhalten, finden wir gemeinsam eine Lösung.

Medizinische Themen müssen unbedingt mit Ärzt*innen abgeklärt werden! 

Ich begleite Sie durch psychisch schwierige Lebensphasen. In einem vertrauensvollen Rahmen können Sie über aktuelle Belastungen sprechen. Durch dieses besprechbar machen, werden psychische Veränderungen in Gang gesetzt. 

Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme.


Long-Covid oder Post-Covid erfordert Geduld

Long-Covid oder Post-Covid kann eine Geduldsprobe darstellen. Es bedarf vieler kleiner Schritte. 

Achten Sie bewusst auf das, was gut geht oder wobei es Schwierigkeiten gibt. Überfordern Sie sich weder körperlich noch psychisch. 


Long-Covid nach einer Covid-19 Infektion

Derzeit spricht man von Long-Covid, wenn man nach einer Covid-19 Infektion nicht mehr ganz gesund wird. Wenn drei Monate nach der überstandenen Erkrankung noch immer spezifische Symptome da sind. Hierbei scheint es unerheblich zu sein, ob die vorausgegangene Erkrankung einen leichten bis schweren Verlauf hatte.

Long-Covid als Erkrankung bedarf unbedingt einer medizinischen Behandlung und Abklärung!